Mountainbike Einkaufsratgeber

In der guten alten Zeit war ein Mountainbike auch wirklich ein Mountainbike. Heute geistern die verschiedensten MTB Kategorien in der Köpfen der Biker umher – All Mountain, Big Mountain, Enduro Bikes, Freerider, Cross Country und noch einige mehr. Der Kauf eines Mountainbikes ist damit deutlich komplexer geworden, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war.  Deshalb möchten wir Euch mit unserem Mountainbike Einkaufsratgeber Tipps und Trick mit auf den Weg geben, damit ihr das perfekte Bike für Eure Zwecke findet.

Der neueste Hype sind gerade die All Mountain Bikes – mehr Federweg und robustere Ausstattung als XC-Mountainbikes aber nicht so schwer wie ein Enduro oder Freerider Bike – das zeichnet das moderne All Mountain Bike aus. Allerdings gibt es von einigen Hersteller durchaus Mogelpackungen die dem Einsatzzweck eines solchen Mountainbikes nicht gerecht werden. Einige Dinge haben an in der Bike Kategorie All Mountainbike einfach nichts zu suchen:

  • schmale und leichte Fahrradreifen fürs MTB (mindestens 2.2 Zoll besser 2.4 Zoll): der Einsatz in den Bergen oder bei einem Alpencross verlangt Fahrradreifen viel ab. Deswegen muss genügend Grip und Pannenschutz vorhanden sein. Leichtbau Fahrradreifen haben an einem All Mountain Bike nichts zu suchen!
  • kleine 160 Bremsscheibe: Der Einsatz von Scheibenbremsen an einem Mountainbike ist heute schon Standard. Kleine Scheiben werden bei schweren Bikern und lange Abfahrten schnell heiss und verlieren dadruch Bremskraft. Deshalb muss auch ans Hinterrad mindestens eine 180mm / 185mm  Bremsscheibe
  • schmale und gerade Lenker: Um auch bei kniffligen Trial Passagen das Bike im Griff zu haben, ist ein gekröpfter und breiter MTB Lenker von großer Wichtigkeit; solche ein Lenker erhöht die Lenkpräzision und hält das Bike und in kniffligen Situationen in der Spur.

Allerdings interpretiert jeder Hersteller seine Kategorie ein wenig differenziert. Einige Hersteller legen besonders darauf Wert die 13kg Grenze zu knacken und verbauen teilweise leichte Edelparts aus Carbon und verzichten dabei auch auf massig Federweg. Andere Bike Hersteller hingegen sorgen mit 150mm Federweg und relaxter Bike Geometrie für satten Fahrspass – vor allem Bergab. Das sich solche Mountainbikes im Uphill freilich schwerer tun als ihre leichten Kollegen ist klar. Aufgrund der Komplexität und Vielfalt innerhalb eine Bike Kategorie kann man schwer eine konkrete Empfehlung aussprechen. Da spielen die lokalen Bike Händler eine wichtige Rolle, da man dort die meisten Bikes einer Probefahrt unterziehen kann und ein Gefühl dafür entwicklen kann welches Bike einem persönlich am Besten liegt. Im Versandhandel sind die Preise für MTB’s meistens deutlich günstiger, allerdings muss man auf Service und eine Probefahrt durchweg verzichten.

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