Kein Platzproblem MTB Faltrad

Falträder gibt es schon seit einigen Jahrzehnten. Vor allem in der City oder im Campingurlaub ermöglichen sie  eine viel höhere Flexibilität beim Radfahren, können bequem in jedem Kofferraum, in Bus, Bahn und Flugzeug mit auf Reisen genommen werden und sind aufgrund einer ausgereiften Falttechnik kaum schwerer und ebenso stabil jedes normale Fahrrad.

In den letzten Jahren hat sich die Weiterentwicklung beim Plissee Fahrrad außer auf eine komfortablere Ausstattung beim kleinrädrigen City- oder Campingfaltrad auch auf den Sportbereich ausgeweitet. Und zwar so weit, dass man ihnen ihre Faltbarkeit überhaupt nicht mehr ansieht. Der Klappmechanismus im Rahmen von MTBs und auch Rennrädern erfordert beim Auseinander- und Zusammenfalten zwar ein wenig mehr Zeit und funktioniert auch nicht ganz werkzeuglos, garantiert allerdings eine höhere Steifigkeit des Rahmens, die für die Fortbewegung im Gelände oder bei rasanten Geschwindigkeiten auf dem Asphalt die nötige Sicherheit bietet. Auch in Punkto Ausstattung und Gewicht lassen die faltbaren Sporträder ihren Ganz-Rahmen-Kollegen aus Alu wenig Vorsprung. Zwar können in diesem Bereich noch nicht alle Geschmäcker in Punkto Design und Vielfalt bedient werden, doch wem es darauf ankommt, der wird sich sowieso eher im klassischen Fahrradbereich umsehen. Beim Plissee bzw. Faltrad kommt es vorwiegend auf Flexibilität und Sicherheit, guten Fahrkomfort und eine solide Technik. Für verschiedene Ansprüche und Geldbeutel gibt es auch hier schon unterschiedliche Ausstattungskategorien vom bequemen Freizeitrad mit Nabenschaltung bis hin zum leichten Sportrad  (zum Beispiel von Endorfin) mit feststellbarer Federgabel und 27-Gang-Schaltung. Es lohnt sich, mal einen Blick auf die Viel“falt“ beim Fahrradhändler zu werfen, bevor man sich Dachträger oder gar ein größeres Auto zulegt.